Review: Chrono Cross: Radical Dreamers Edition

Das Spiel wurde am 7. April auf Nintendo Switch, PS4/5, Xbox One & Steam vom Publisher Square Enix veröffentlicht. Derzeit ist es nur digital verfügbar, allerdings auf Seiten wie play-asia.com kann man es als Retailversion für die Switch ergattern.
Chrono Cross: Radical Dreamers Edition ist ein Remaster des 1999 erschienenen Chrono Cross für die PlayStation. Allerdings beinhaltet diese Version noch das zusätzliche Spiel Radical Dreamers, welches auch eine Neuauflage der textbasierten Version aus dem Jahre 1996 für das SNES-System. In diesem Artikel gehe ich aber näher auf das Hauptspiel ein, da ich dieses jetzt schon sehr viele Stunden gespielt habe und einiges zu berichten habe.

Grafik & Musik:

Eins Vorab weg, man hat die Möglichkeit zwischen der PS-Version und der Remasterversion zu wechseln was die Grafik und Musik angeht. Musikalisch gesehen, ist es wieder ein Ohrenschmaus was Square Enix uns da abgeliefert hat. Alle Stücke wurden extra neu aufgenommen. Grafisch gesehen, hätte es aber eine Schippe mehr sein können. Die bessere Modelle und Effekte sind eine Sache, allerdings sind die gerenderten Filmsequenzen doch sehr im 99er Stile hängen geblieben und auch die Kämpfe sind teilweise sehr laggy da die Framerate nicht stabil bleibt. Hier hätte es trotzdem ein wenig mehr sein dürfen. Die Remaster der Final Fantasy-Teile haben das durchaus besser hinbekommen.

Story:

Die Story handelt von unserem Protagonisten Serge der in einer Karibischen Region names El Nido lebt. Durch merkwürdige Umstände wird dieser durch einen Zeitstrudel in eine Parallelwelt seiner Welt gebracht. Auf der Reise zur Aufklärung dieser Zeitereignisse und was das Schicksal für ihn bereit behält, reist man durch den Archipel und quer durch die Zeit in der man auch eine Menge an spielbaren Charakteren freischalten kann. Ohne zu viel zu spoilern, wie der Name des Titels schon verrät, man schlägt auch Story technisch eine Brücke zum SNES-Vorgänger Chrono Trigger und das nicht nur durch unzählige Easter Eggs.

Gameplay:

Das Gameplay zeichnet sich hauptsächlich aus den rundenbasierten Kämpfen. Die Gegner laufen selbst herum und wenn man sie berührt, beginnt der Kampf, sprich man hat keine Zufallskämpfe und diese können auch vermieden werden. Mittels den Elementen die man findet oder kaufen kann werden hier Items und Zauber zu einem Elementen-System verbunden. Diese kann man den Charakteren anlegen um später im Kampf zu nutzen. Das Levelsystem ist allerdings ein wenig sonderbar. Es ist so gestaltet dass man eigentlich nie underleveled oder overleveled ist. Ausserdem gibt es noch ein paar Features dass man das Spieltempo höher/niedriger stellen kann, Autokämpfe oder gar Kampfboosts einschalten kann.

Fazit:

Chrono Cross: Radical Dreamers Edition ist ein tolles Remaster. Da ich leider nicht das Glück hatte, es damals schon zu spielen, kann ich hier auch keinen Vergleich ziehen, allerdings sei gesagt, den Charme der damaligen RPGs ist trotzdem erhalten geblieben. Fans der Final Fantasy-Reihe werden sich hier sofort zu Recht finden. Im großen Ganzen ist es ein sehr umfangreiches Spiel mit einer interessanten Geschichte und es gibt eine Menge in der Welt zu entdecken. Auch ist das Spiel darauf ausgelegt mehrfach durchgespielt zu werden da es mehrere Enden gibt. Ich kann das Spiel jedem Rollenspielfan nur ans Herz legen auch wenn es das Spielprinzip einer älteren Spielegeneration vertritt. Was ich mir allerdings persönlich gewünscht hätte, wären flüssigere Kämpfe und auch bessere skalierte Filmsequenzen.

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